2. Station der XTERRA German Tour 2017

Logo Schorfheide klAm kommenden Wochenende findet nun bereits zum sechsten Mal der Schorfheide Crosstriathlon im Rahmen der XTERRA German Tour statt. Start und Ziel samt Wechselzone befinden sich im Strandbad am Wolletzsee unweit von Angermünde. Neu in diesem Jahr ist, dass die Wettkämpfe bereits am Samstag ausgetragen werden. Dieser Wechsel wurde von vielen Sportlern gewünscht, da sonst Abreise und der montägliche Arbeitsbeginn für viele Stress bedeuteten. Außerdem werden auch die brandenburgischen Cross-Triathlon Landesmeisterschaften ausgetragen und der „Cross“-Quadrathlon ist nun Teil des Quadrathlon Deutschland Cup. Auf allen Distanzen werden wieder wesentlich mehr Sportler an der Startlinie stehen als noch im letzten Jahr. Derzeit haben ca. 220 Starter gemeldet. Das zeigt uns, dass Cross eben doch Spaß macht und nicht nur etwas für Spezialisten ist. Durch die verkürzten Strecken kann sich hier Jeder mal ausprobieren. Auch der Nachwuchs hat mittlerweile an diesem Rennwochenende einen festen Termin im Wettkampfkalender. Drei Strecken für die unterschiedlichen Altersklassen stehen zur Auswahl. Nachmeldungen sind auch bis Samstag vor Ort noch möglich. Alle weiteren Infos zum Rennen findet ihr hier.

Der Vorjahressieger Stephan Radeck kann leider in diesem Jahr nicht starten, aber er hat für die Starter hier noch ein paar Tipps.

StephanRadeck kl"Tipps vom Toursieger
Aller guten Dinge sind ja, wie im Triathlon, bekanntlich drei! Und so gerne ich den Cross-Triathlon in der Schorfheide auch zum dritten Mal gewonnen hätte, kann ich in diesem Jahr aus beruflichen Gründen leider nicht mit dabei sein. Für alle die am Start sind, habe ich aber trotzdem ein paar Tipps für das Rennen.
Neo schließen, Brille fest andrücken und schon kann es losgehen. Mit einem Landstart wird der Wettkampf eröffnet. Geübte Schwimmer können sich gerne in erster Reihe und in der Mitte platzieren, alle anderen sollten es etwas ruhiger angehen lassen und die Außenbahnen wählen. Übt das Hineinrennen unbedingt im Vorfeld, damit Euch der Wechsel von der Vertikalen in die Horizontale nicht aus dem Konzept bringt. Ich konnte mich hier durch ein paar kräftige Delfinsprünge schon aus dem Getümmel schieben. Der Rest ist einfach! Nach der ersten Runden einen kurzen Landgang, dann dasselbe nochmal und ab in die Wechselzone.
Auf dem Rad heißt es dann Kräfte einteilen und Kopf einschalten. Was der Strecke an technischen Anspruch fehlt, macht sie durch ihre Länge wieder weg! Darum ist jeder gut beraten, der erst der dritten Runde so richtig fest ins Pedal tritt. Die kurzen knackigen Anstiege ziehen Euch die Energie schneller aus dem Körper als Euch lieb ist. Verpflegt Euch regelmäßig und versucht Euer eigenes Tempo zu fahren. Wer hier über seinen Möglichkeiten fährt wird es später auf der Laufstrecke zu spüren bekommen. Und, ganz wichtig: Verzählt Euch nicht!  
Wer dann in den Laufschuhen angekommen ist und noch ein paar Körner übrig hat, wird sich sicher noch weiter nach vorne schieben können. Die Laufstrecke ist durch ihr leicht welliges Profil und den z.T. sandigen Untergrund nicht die leichteste! Zum Glück ist sie zum größten Teil schattig. Auch hier gilt es sich aber gut zu pacen und mit Verstand zu laufen. Die Strecke bietet am äußeren Ende die Möglichkeit, den Abstand zu seinen Konkurrenten richtig einzuschätzen. Mir hat das geholfen meine Kräfte einzuteilen und den Sieg nach Hause zu bringen.
Im Ziel angekommen war mein erster Weg dann immer der direkt in den See. Davon wird zwar abgeraten – mir half es aber extrem mich zu erholen. Das Buffet solltet Ihr aber auch nicht auslassen  
Ich wünsche allen Startern viel Spaß und einen erfolgreichen Wettkampf! Vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr wieder.
Viele Grüße, Stephan"

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